„Freedom is just another word for nothing left to do“ 

Grölt der Fabrikarbeiter in die Halle und ihm schlägt eine Fahne aus Applaus und 

Zigarettendampf entgegen.

„Freedom is just another word for nothing left to do“ 

ihm ist hier nichts zu hart,

und das Leben, das ist teuer.

Dabei macht er was er tut, und dabei grinst er stets verwegen. 



Das Leben hat er abgetan wie eine alte Jacke Jeans,

Er steht auf, morgens um drei,

gerufen, abgerufen, ausgerufen steht er

aus Pflichtgefühlt bei Durchsage direkt bei Dienst.


Er kennt den Schmerz und auch das Leid,

Ist für Vergleiche stets bereit. 


Dabei er immer gern vergisst, 

Dass er zumal sich auch vermisst.


Er pöbelt feist und fühlt sich klug,

Was ihm stets fern, ihm längst genug. 

Leise schleicht ihn der Verdacht, dass er macht was er so macht nur 

Weil er Machen machen muss 

Und aus Angst vor der Angst und vor Scheu vor dem Verlust

Fenster auf zu machen und den Wind zu wehen lassen

Denkt er zu Ende was er kennt 

um sich den Tag,

Vor allem diesen!,

zu seinem Lieblingstag zu machen. 



„Freedom is just another word for nothing left to lose“ 

Er hat den Vers ganz falsch verstanden, gänzlich fehlinterpretiert 

Nun ist er wieder etwas schlauer und kennt die Anwort beinahe fast,

So wie die Menschen die er sieht,

Und so lehnt er sich zurück, der Sessel weich, das Bier schön kühl

Wie das Gemüt ihn bald verlässt,

Zum Hinterfragen nicht bereit,

Die Türe zu,

Die Füße hoch,

Freedom - ach egal.


Doch leise schleicht ihn der Verdacht, dass er macht was er so macht 

nur weil er Machen machen muss 

Und aus Angst vor der Angst und vor Scheu vor dem Verlust

Zuhause Fenster auf zu machen und den Wind zu wehen lassen

Denkt er zu Ende was er weiß 

um sich den Tag,

Vor allen Ding’

zu seinem Lieblingstag zu machen.